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Das Heimatmuseum


Das Heimatmuseum

- Museum für Rheinbreitbacher Alltagsgeschichte -




Heimatmuseum Rheinbreitbach Juni 2016
Foto: Dankward Heinrich



Das Schmuckstück des Heimatvereins Rheinbreitbachs ist wohl sein Museum für Rheinbreitbacher Alltagsgeschichte. Das von den vereinseigenen Mitgliedern liebevoll aufgebaute Museum lässt den Besucher in eine fremde vergangene Welt abtauchen, die er so kaum ein zweites Mal zu erleben bekommt. Allein die Atmosphäre der ehemaligen Lohgerberei, worin sich das Museum teilweise befindet, verschafft dem Ganzen etwas Besonderes.

In rund 15 Räumen stellt das Museum verschiedene traditionelle Handwerksberufe, ehemalige Ortsvereine und den Alltag der Menschen Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts vor. Die Schuhmacherwerkstatt, eine Schneiderei, ein Kinderzimmer, ein Klassenzimmer aus den 40/50ern, eine gute Stube um 1870, das Bergbauzimmer und der alte Weinkeller mit zahlreichen Exponaten stellen nur einige Highlights dar, welche es dort hautnah zu erleben gibt.

Dabei beschränkt sich das Museum nicht nur auf die örtlichen Begebenheiten, sondern bezieht sich auch allgemein auf die Region bzw. die deutsche und europäische Geschichte, so dass nicht nur etwas für Ortskundige dabei ist, sondern auch für den unbekannten Wanderer oder interessierten Touristen. Gerne können Sie sich einen ersten Eindruck über das Museum auf dieser Seite machen.


Museumspädagogik


Der Heimatverein Rheinbreitbach bietet natürlich wie die meisten Museen auch Führungen an, um die verschiedenen Räumlichkeiten vorzustellen und den Besuchern einen ersten Einblick in das Museum und seiner Themen zu bieten. Falls Sie Interesse an einer solchen Führung haben, wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden oder Frau Martina Rohfleisch, deren eMail-Adressen Sie auf der Vorstandsseite finden.

Für Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen bieten wir auch speziell abgestimmte Sonderführungen an. Gerne stellen wir die Führungen auch unter Schwerpunktthemen wie den Rheinbreitbacher „Berg- oder Weinbau“ oder „Ritter und Burgen“. Historische Wanderungen durch den Ort finden Sie in unserem Jahresprogramm.


Unser Gesamtangebot finden Sie auf der Homepage unter Angebote von A bis W.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise


Das Rheinbreitbacher Heimatmuseum hat an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat von 14:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Sonderöffnungen und Führungen unter der Woche gerne nach Terminabsprache und gegen eine Spende.

Anfahrt und Parkmöglichkeiten


Mit dem Auto von Bonn kommend: Folgen Sie der B42 in Richtung Königswinter bis zur Ausfahrt Rolandseck/Rheinbreitbach/Bad Honnef-Lohfeld. Nachdem Sie die Ausfahrt genommen haben, biegen Sie links auf den Rolandsecker Weg bzw. auf die K23 ab. An dem STOP Schild biegen Sie rechts in Richtung des Kreisverkehrs ab und nehmen dort die zweite Ausfahrt in Richtung Ortsmitte Rheinbreitbach.

Mit dem Auto von Koblenz kommend: Folgen Sie der B42 in Richtung Neuwied/ Linz am Rhein bis zur Ausfahrt Rolandseck/Rheinbreitbach/Bad Honnef-Lohfeld. Nachdem Sie die Ausfahrt genommen haben, kommen Sie auf den Rolandsecker Weg bzw. auf die K23. Am Kreisverkehr nehmen Sie die zweite Ausfahrt in Richtung Ortsmitte Rheinbreitbach.


Hausschild am Heimatmuseum
Foto: Dankward Heinrich


Das Rheinbreitbacher Heimatmuseum befindet sich in der Hauptstraße 29 in 53619 Rheinbreitbach. Parkmöglichkeiten finden Sie entweder in der Hauptstraße am Heimatmuseum selbst oder aber besser hinter der Kirche auf dem Renesse Platz, der nur ein paar Minuten vom Museum entfernt ist.







Das Museumsgelände des Heimatvereins Rheinbreitbach, Stand: 2015
Quelle: Heimatverein Rheinbreitbach



Zur Geschichte des Hauses


  • Ehemaliger WinzerhofFachwerkhaus aus ursprünglich zwei getrennten Häusern, erster Teil erbaut um 1650, zweiter Teil um 1750, teilweise mit aufwändigen Kölner Decken; geräumiger Gewölbekeller um 1750; Stallungen und Diensträume um 1800
  • Nutzung u. a. von dem reichen Winzer, Weinhändler und Lohgerber Adolph Müller (Preussisches Urkataster von 1868)
  • Nach dem 2. Weltkrieg genutzt von der Familie Paul Reichelt für den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, wie Kohle, Briketts, Sämereien, Torf, Dünger, aber auch Limonade und Weihnachtsbäume
  • Nach dem Unfalltod Paul Reichelts Verkauf des Anwesens durch die Erben an die Ortsgemeinde Rheinbreitbach, Nutzung des Erdgeschosses bis Anfang der 1990er Jahre, bis zum Umzug der Gemeinde in die Obere Burg als Gemeindebüro für Bürgermeister und Gemeinderat, des 1. Stockwerks bis zu ihrem Tode von Paul Reichelts Lebensgefährtin Frau Weinberg, seit 1979 auch ein bis zwei Räume durch den Heimatverein für erhaltenswerte Gegenstände 
  • Ab 1997 Pachtung und Nutzung des Anwesens vom Heimatverein Rheinbreitbach, der das heruntergekommene Haus und seine Nebengebäude mit Unterstützung der Gemeinde und vieler Spenden wieder herrichtete und hier das Heimatmuseum einrichtete

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Das frühere Wohnhaus der Familie Paul Reichelt


















Geschichtsflyer des Heimatmuseums









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